Dr. Nakamura, Sie sind dafür bekannt geworden, Mundgesundheit mit Langlebigkeit zu verbinden. Wie hat sich dieser Fokus in Ihrer Praxis entwickelt?
Dr. Nakamura:
Im Laufe der Jahre habe ich etwas Einfaches, aber Tiefgründiges festgestellt: Die wichtigste Gesundheitsentscheidung, die meine Patienten treffen, passiert zweimal täglich – direkt vor ihrem Badezimmerspiegel.
Ich habe einen großen Teil meiner Karriere damit verbracht zu erforschen, wie ein gesunder Mund zu einem langen und vitalen Leben beiträgt. Wenn man diese Verbindung einmal erkennt, kann man sie nicht mehr übersehen. Und ehrlich gesagt möchte ich, dass Menschen das Zähneputzen völlig neu denken.
Was meinen Sie damit, das Zähneputzen neu zu denken?
Viele Menschen behandeln Mundpflege immer noch wie Kriegsführung: stark schrubben, alles abtöten, verbrannte Erde hinterlassen.
Aber Ihr Mund beherbergt über 700 verschiedene Bakterienarten, und die meisten davon sind Verbündete. Sie helfen bei der Verdauung, dem Immunsystem und dem Gleichgewicht des mikrobiellen Ökosystems.
In meiner Praxis sage ich meinen Patienten deshalb:
Ihre Aufgabe ist es nicht, dieses Ökosystem zu zerstören – sondern es zu pflegen wie einen Garten.
Unterstützen Sie die guten Bakterien, spülen Sie die schädlichen sanft weg und schützen Sie die Umgebung, in der sie leben.
Diese Philosophie hat uns letztlich dazu geführt, die Edelwhite EW-SG8+ Sonic Generation Health Suite zu entwickeln.
Welche Probleme sehen Sie bei den Zahnbürsten, die Ihre Patienten normalerweise benutzen?
Sie fallen meist in zwei extreme Kategorien.
Einige sind so hart und abrasiv, dass sie tatsächlich den Zahnschmelz abtragen und das Zahnfleisch verletzen.
Andere behaupten zwar, weich zu sein, aber die Borsten sind so schwach, dass sie die Energie des Motors einfach absorbieren.
Sie vibrieren zwar – aber sie reinigen nicht wirklich.
Wir mussten also ein scheinbares Paradox lösen:
Wie kann man maximale Reinigungskraft mit maximaler Sanftheit kombinieren?
Und Ihre Lösung war etwas, das Sie hydrodynamische Reinigung nennen?
Genau.
Stellen Sie sich vor, Sie waschen ein Auto.
Sie würden keine Drahtbürste verwenden, sondern einen Hochdruck-Wasserstrahl, um auch in die kleinsten Zwischenräume zu gelangen.
Unsere Zahnbürste funktioniert nach dem gleichen Prinzip.
Der Motor erzeugt 42.000 Schallbewegungen pro Minute und erzeugt dadurch eine hydrodynamische Welle – eine kleine, energiereiche Strömung aus Speichel und Zahnpasta.
Diese Strömung bewegt sich 2–3 Millimeter über die Borstenspitzen hinaus.
So werden Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen gereinigt, die die Borsten physisch gar nicht erreichen können.
Patienten lieben dieses System, weil es dort reinigt, wo die Bürste gar nicht direkt berührt.